19. April 2016 um 12:00 Uhr, 1 Kommentar

Netflix ist doch wie Fernsehen

Alle sagen das lineare Fernsehen sei tot. Ich auch. Aber sind Netflix und Konsorten wirklich besser?netflix

Wenn mir bisher jemand etwas auf Netflix empfahl, habe ich es einfach in meine Liste genommen und dann vielleicht irgendwann geschaut. Aus irgendeinem Grund habe ich mich am Samstag an den Film «Safety Not Guaranteed» erinnert und dann gemerkt, dass er gar nicht mehr in der Liste ist. Im Februar wurde er mir noch als Neuheit angepriesen. Es gibt auf Netflix selber keine Möglichkeit herauszufinden, bis wann ein Produkt verfügbar ist. Irgendwann verschwinden die Sachen einfach und man merkt es meistens nicht mal. Erst wenn man was schauen möchte.

Eines meiner grössten Argumente für Netflix war «man kann es schauen, wann man will». Auf eine gewisse Art stimmt das ja und dass sie nicht immer ununterbrochen den gleichen Katalog anbieten können, leuchtet mir auch ein. Trotzdem habe ich jetzt gemerkt, dass es mich stört. Wenn ich etwas in meine Watchlist tue, wäre es cool wenigstens eine Woche vor dem Löschen zu erfahren, dass es demnächst verschwindet. #featureRequest

Obwohl man also schauen kann, wann man will, darf man nicht vergessen, dass die Dinge verschwinden könnten. Wenn also jemand etwas empfiehlt, sollte man es trotzdem so schnell wie möglich schauen. Irgendwie ist es also doch wie TV, wo man sich irgendwie danach richten muss.

Bei Filmen und Serien kann ich aber zum Glück einigermassen damit leben. Wenn mitten im Serienschauen eine Staffel verschwindet, ist die Serie in meiner Welt einfach abgesetzt worden. Urs ist das mit Adventure Time passiert und er hat auf die einzig richtige Art gehandelt: einfach nicht weiter geschaut.

Wie haltet ihr das? Seid ihr generell genau aus solchen Gründen auch gegen solche Services wie Netflix? Oder schaut ihr womöglich nur Netflix-Produktionen, da diese kaum verschwinden werden?

Ich zumindest muss jetzt The Fall schauen, bevor es wieder verschwindet.

Cheers
Pfoffie

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