3. Februar 2016 um 12:00 Uhr, 1 Kommentar

A journey of love – Filmreview #netflixDE

Es war mal wieder soweit: Netflix empfahl mir einen Film und ich schaute ihn hörig.

taimiatradshin

Ehrlich gesagt, weiss ich nicht, was mich dazu brachte, den Film zu schauen. Es war wohl nicht wirklich eine Empfehlung aufgrund meines Verhaltens. Sondern einfach eine dieser grossen Werbungen, hinter welchen ich andere Algorithmen als «für dich» vermute. Trotzdem brachte mich irgendwas dazu, drauf zu klicken. Womöglich habe ich gelesen, dass Mark Duplass mitspielt und den finde ich ja total herzig seine Filme gefallen mir normalerweise. Vielleicht hat das Wort «Zeitmaschine» auch einen Klickreflex ausgelöst. Hier also mein Review zu «a journey of love» (Was übrigens der deutsche Titel ist – den englischen «safety not guaranteed» finde ich viel passender)

Der Film handelt von drei Journalisten und einem etwas irren Typen, der sinngemäss folgendes Inserat aufgegeben hat:

Suche Partner für eine Zeitreise. Das ist kein Witz. Waffen sind selber mitzubringen. Sicherheit kann nicht garantiert werden. Ich habe das bisher nur ein einziges Mal zuvor gemacht.

Die Journalisten waren, ebenso wie ich, total fasziniert und wollten mit dem Autor des Inserats Kontakt aufnehmen. Was sie schliesslich auch tun. Darius, eine der Journalisten, freundet sich schliesslich mit dem Inserateaufgeber Kenneth an und versucht herauszufinden, was und wieviel an der ganzen Zeitreisesache dran ist. Was am Anfang noch klar scheint, wird immer verschwommener. Kenneth wirkt immer schräger und gleichzeitig tauchen Hinweise auf, dass wirklich was an der Zeitreisesache dran ist. Irgendwie erinnert es mich stark an Grossvaters Zeitmaschine, eines meiner Lieblingsbücher. Und dann ist da plötzlich Kristen Bell.

Vor meinen Augen hat sich eine immer interessantere, spannendere und berührendere Geschichte entfaltet. Getragen wurde sie von sympathisch seltsamen, interessanten Protagonisten, die von wirklich guten Schauspielern gespielt wurden. Dass ich Mark Duplass toll finde, wisst ihr ja schon. Aber auch die weibliche Hauptrolle Aubrey Plaza macht einen hervorragenden Job. Getragen wird das alles von einem hervorragenden Soundtrack von Ryan Miller, den ich mir noch während dem Schauen geholt habe. Und als ob das noch nicht genug wäre, ist der Film auch noch total schön inszeniert und gut geschrieben. Vom gleichen Regisseur- & Autorenteam wie Jurassic World übrigens; ich weiss, nicht alle werden das als einen Pluspunkt sehen.

Offensichtliches Fazit: 382 Sterne. Unbedingt schauen. Ich fand’s grossartig.

Cheers,
Pfoffie

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