1. Februar 2014 um 14:14 Uhr, 6 Kommentare

Jergoday 2014

Wow, gerade habe ich gesehen, dass ich seit 2009 nie mehr etwas vom Jergoday berichtet habe auf enjor! Eine Unverschämtheit! So habt ihr ja all die tollen, seltsamen Jergoday-Geschenke nie mitgekriegt. Bevor wir aber tiefer in die Materie eindringen, zuerst nochmal schnell eine Erinnerung, was der Jergoday ist:

Jergo ist, ähnlich wie Jahweh, Allah, Zeus und wie sie alle heissen, ein Gott. Natürlich genauso nichtexistent wie die Letzteren und genau deshalb ist seine Anbetung auch genauso legitim. Wie jeder Gott steht auch Jergo für ganz spezielle Attribute. Er ist die Verkörperung (schräges Wort, für etwas ohne Körper) des Seltsamen, Verrückten und halt allem, was man auf Englisch mit weird übersetzen könnte. Seine Ursprünge liegen im fernwestlichen Osten in einem Land nur vage bekannt als Jergonien. Es liegt irgendwo zwischen der Schweiz und Israel. Genauer gesagt zwischen den beiden Städten Luzern und Jerusalem.

Was tut man am Jergoday? Ganz einfach: Man verschenkt seltsame Dinge!!! (Man tut nichts seltsames, das macht man ja schon das ganze Jahr, sonst wäre man kein Jergo-Jünger)

Ich habe seit 2008 jedes Jahr etwas spezielles gemacht für den Jergoday. 2008 ein Video, 2009 einige schöne Bilder mit meinem Tablet, 2010 eine Orakel-App (die leider nicht mehr vorhanden ist), 2011 eine kleine Zeichnung direkt an Tal, 2012 ein Song (Jergonimo!), 2013 kann ich nicht mal beschreiben, schaut euch das selber an

Und jetzt ist 2014! Gleichzeitig ist auch das chinesische Neujahr. Übrigens auch alles gute zum neuen chinesischen Jahr! Und weil das dieses Jahr gerade so schön passt, habe ich mich entschieden, etwas chinesisches zu designen. Ich habe nachgeschaut, was seltsam auf chinesisch heisst und was kommt dabei raus?

«奇怪»

Ausgesprochen wird das: qíguài

Mit viel Fantasie kann man in qíguài natürlich eindeutig «Jergo» heraushören, oder? Deshalb habe ich eine zerknitterte, gruselige, chinesische Jergoday-Grusskarte in Photoshop gebastelt. Hier ist sie:

JergodayXIV

Ich weiss, das ist im Vergleich zu den anderen Jahren enttäuschend un-seltsam. Aber ist es nicht genau das, was seltsam ist? Es ist doch verrückt, dass ich etwas mache, dass gar nicht so verrückt wirkt. Von mir ist man sich ja anderes gewöhnt.

Vielleicht ist aber auch das weirde daran, dass ich einer dieser Menschen bin, die sich einfach so mal 4 Stunden Zeit nehmen, um so etwas umzusetzen. Und das am End‘ eigentlich fast nur für mich alleine.

Auf jeden Fall macht der Jergoday immer spass und ich werde weiterhin daran festhalten, auch wenn niemand mitmachen will 🙂

Einen frohen Restjergotag euch allen, geniesst das chinesische Rösseljahr und aber vorher noch das überraschend schönwettrige Wochenende.

Pfoffie

 

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