5. September 2016 um 12:00 Uhr, 1 Kommentar

Three Weeks away feels like the whole world should have changed

But I’m home now. And things still look the same.ferien

Das sagt zumindest Dido und mit beidem hat sie recht. Nach all dieser Zeit, in welcher ich mich um nichts gekümmert habe. Meine Katzen und meine Arbeitsstelle wurden versorgt. Da stelle ich mir vor, zurückzukehren und alles vollkommen anders, weiter vorzufinden. Es muss sich ja weiterentwickelt haben. Schliesslich war ja ich der, der Pause gemacht hat, alle anderen nicht. Ich habe in den drei Wochen so viel getan, so viel erlebt und so wenig von Zuhause mitgekriegt, dass es einfach anders sein muss. Es muss. Aber es tut es nicht.

Die Wohnung ist noch gleich. Auch der Berg an Arbeit ist noch derselbe; wenn er jetzt auch noch viel grösser wirkt und schwerer drückt. Tatsächlich hat sich aber eigentlich sogar verhältnismässig viel verändert. Zum Beispiel hat die Firma bei welcher ich arbeite nun einen neuen Namen. Aber ich spüre es noch nicht, oder zu wenig um meinen Wünschen zu entsprechen. Wahrscheinlich werden mir immer wieder neue Kleinigkeiten auffallen, die aber nie ein grosses Ganzes ergeben, das mich weghaut. Und das ist doch, was man sich wünscht. Etwas, das einen umhaut. Etwas gigantisches, unerwartetes. Aber nein.

Meine Ansprüche sind aber sowieso nicht angebracht. Schliesslich fühlen sich drei Wochen Abwesenheit auch für die andern so an, als ob ich mich komplett verändert haben müsste. Aber auch ich bin noch immer derselbe. Trotz Nationalparks, Hotels, Vegas, Strand und Streits.

Was sich aber wirklich verändert, ist mein Blogveröffentlichungsrhythmus (aus dem Buch Mormon habe ich gelernt, dass ein Wort nie lang genug sein kann). Bis vor den Ferien habe ich ja jeden Werktag etwas gepostet und das mehr als zwei Jahre lang. Dessen bin ich nun irgendwie ein bisschen müde geworden. Klar kann ich mir jeden Tag irgendwas aus den Fingern saugen – ich halte «etwas Erzählen» ja schliesslich auch für meine Berufung – aber ist es das wirklich wert? Oft führt das nämlich zu dullen, schlechten Beiträgen mit kaum Inhalt. Trotzdem möchte ich aber einen fixen Rhythmus beibehalten. Ich weiss, dass mein Veröffentlichungsplan kaum jemanden interessiert. Wenn’s was gibt, gibt’s was und dann wird’s gelesen. So scheint zumindest das Credo meiner Leser zu sein und das schätze ich sehr. So geht es auch bei diesem neuen Zeitplan vor allem darum, mir ein Ziel zu setzen.

Ich will nun noch drei Mal pro Woche etwas publizieren. Jeweils Montags, Mittwochs und Freitags. Am Mittwoch möchte ich jeweils ein Video veröffentlichen. Wir werden sehen, ob das klappt. Übermorgen kommt hoffentlich unser Carpool Karaoke Spass endlich!

Habt eine gute Woche und danke für die Treue
Pfoffie

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