7. Mai 2015 um 12:15 Uhr, 2 Kommentare

Ich und Zucker sind keine Freunde

Ich wäre wirklich sehr gerne mit Zucker befreundet. Aber Zucker offenbar nicht mit mir. Denn schon wenn ich nur eine Prise Rohrzucker in den Kaffee nehme, bin ich am nächsten Tag 7kg schwerer.

zucker

Das macht mich ab und zu ein bisschen traurig. Ich mag Zucker nämlich wirklich gerne. In all seinen ach so verschiedenen Varianten. Sei es in wunderbaren Früchten als Fruchtzucker oder im Kuchen als Zuckerzucker. Selbst im Brot als Stärke getarnt finde ich Zucker super. Aber es geht einfach nicht.

Zucker zieht mich wirklich runter. Er ist einer dieser sogenannten «Energievampiere». Im wirklich wahrestmöglichen Sinne des Wortes. Wenn ich mit Zucker zu viel Zeit verbringe, werde ich müde. Und zwar so richtig, richtig müde. Ich kann kaum noch ein Auge offen halten und alle Aufgaben fühlen sich dreitausend Mal unausführbarer an. Selbst Kaffee kann dem nicht entgegenwirken.

Aber Zucker ist so aufdringlich. Er versteckt sich überall und flüstert die ganze Zeit «nimm mich». Er freundet sich mit anderen fiesen Lebensmitteln an und gemeinsam wollen sie einen dann für sich gewinnen. Ich hasse Zutter!! (Zutter ist der Brangelina-Name von Zucker♥︎Butter)

Das ist noch nicht mal das Schlimmste! Zucker ist nämlich zu allem auch noch unglaublich anhänglich. Wenn er sich erst Mal im Fett festgebissen hat, wird man ihn kaum wieder los. Gut, es ist natürlich eine fiese Unterstellung, gar schon verleumdend, wenn ich behaupte Zucker mache mich über Nacht 7kg schwerer. Aber es ist schon interessant, wie stark mein Körper auf Zucker reagiert, während ihm Fett allein komplett egal zu sein scheint.

Zucker kommt einfach nicht gegen meinen besten Kumpel Protein an, obwohl sie eigentlich gut miteinander auskommen. Oh, Ich merke gerade, dass Zucker eigentlich mit mir befreundet sein will. Ich mit ihm aber nicht. Entschuldigt den offensichtlich irreführenden Beitragstitel.

OMG: Erst beim zweiten Durchlesen habe ich gemerkt, dass das eine Metapher für so viele Menschen in meinem Leben ist. Nein, wahrscheinlich bist du keiner dieser Menschen, du liest ja meinen Blog. Danke dafür, Pfoffie.

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