19. September 2016 um 12:00 Uhr

Nach drei Wochen Automat

Am Sonntag vor einer Woche bin ich zum ersten Mal nach den USA Auto gefahren. Irgendwas war seltsam.automatfahren

Ich sass also in diesem schrecklichen Mobility-Wagen und fragte mich, was anders ist. Stimmt; Handschaltung! In den Vereinigten Staaten bin ich ausschliesslich Automat gefahren und ich muss gestehen, dass mich beim Gedanken an Handschaltung leichte Panik befiel. Würde ich das überhaupt noch können?

Ich startete also den Wagen. Schlechte Idee, Kupplung vergessen. Danach ging’s aber überraschend gut. Ein einziges Mal habe ich dann das Auto noch abgewürgt; auf einer geraden Strecke ohne Steigung, einfach aus Dummheit. Ich war sehr schnell wieder drin. Das sowohl freut als auch beruhigt mich. Nun möchte ich mir einreden, dass das wie Fahrradfahren ist und nie mehr verlernt werden kann.

Am Wochenende musste ich ziemlich viel fahren und habe dafür einen Automaten von Mobility geliehen. Denn ja: Geschaltet fahren war irgendwie total anstrengend. Ich war kaum eine Stunde unterwegs und fühlte mich danach doch vergleichsweise erschöpft. In Amerika war ich nie ausgelaugt vom Fahren. Daraus folgerte ich, es hat was mit dem Schalten zu tun.

Mein grösstes Problem mit Automaten war ja, dass ich dieses selber Schalten so unheimlich fand. Insbesondere weil die Wagen an ganz anderen Stellen schalten als ich gelernt habe. Ich habe mich aber interessanterweise extrem schnell daran gewöhnt und achtete mich plötzlich gar nicht mehr. Beim Auto am Wochenende ist es mir fast gar nicht aufgefallen. Wahrscheinlich sind die ersten Automaten, die ich fuhr, einfach schlecht gewesen. Oder aber ich habe mich einfach – so wie bei allem – daran gewöhnt.

Daniel schreit ja immer nach Automaten und ich muss zugeben, dass ich es nun auch tue. Oh mann. Wofür habe ich denn das andere überhaupt gelernt? 🙂

Cheers
Pfoffie

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