18. Juli 2016 um 12:00 Uhr, 2 Kommentare

Mania Post Laborem

Ein Burnout ist nichts dagegen. Ein Boreout schon gar nicht.mpl

Immer mehr Menschen überfordern sich selbst bei der Arbeit und werden deshalb Opfer schrecklicher Arbeitsbezogener Krankheiten. Sowohl das Burn- als auch das Boreout sind weit herum bekannt und dokumentiert.

Ziemlich unbekannt, wenn auch viel verbreiteter und eigentlich unbekannt ist die Mania Post Laborem. Zu Deutsch die «Manie nach der Arbeit» zeigt sich sehr charakteristisch an genereller Verwirrtheit, Vergesslichkeit und leichtem Wahnsinn nach Abschluss eines Arbeitstages. Nebenerscheinungen sind erklärliche Müdigkeit und der Verlust von Kommunikationsfähigkeit. Gelegentlich fällt man in eine geradezu manische Euphorie und beginnt noch wirrere, inhaltslose, manchmal sogar borderline unheimliche Dinge zu brabbeln.

Das wirklich Schlimme an der Mania Post Laborem ist die Machtlosigkeit der Schulmedizin. Es gibt keine Heilung und man kann sie auch nicht mit einer Auszeit eindämmen, da sie gerade während der Auszeiten nur zuschlägt. In seltenen Glücksfällen weitet sich die postlabore Manie zu einem Burnout aus, welches sehr gut behandelt werden kann. Man befürchtet, dass die Manie ansteckend ähnlich der Gähn-Pandemie ist, was sie in die Gruppe der sozialen Infektionen stellen würde. Leider arbeitet die Medizin nicht sehr stark an einer Lösung, da die Forschung weder von den Versicherungen noch vom Staat gefördert werden. Schweinerei!

Auch zu erwähnen ist hierbei natürlich die Mania Cum Laborem. Von Experten als «kleiner Bruder» euphemisiert. Da sie vornehmlich auf den Casual Friday fällt, sind ihre negativen Auswirkungen jedoch nicht wirklich der Rede wert.

Wenn das nicht das perfekte Thema für einen Montag war, weiss ich auch nicht 🙂

Gute Besserung,
Dr. Pfoff

2 thoughts on “Mania Post Laborem”

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