5. Juli 2016 um 12:00 Uhr, 2 Kommentare

Die wahren Gefahren des Waldes

Nach der Zeckenspritze ging’s ab in den Wald. Dort lauerte aber alles andere.waldgefahr

Etwas enttäuscht bin ich von der Zeckenimpfung ja. Die muss man mehrmals machen, bis sie wirklich schützt. Aber laut Arzt ist man nach der ersten Spritze schon 30% geschützt. Was auch immer das bedeutet. Aber ich fühlte mich adventurous und spazierte sofort nach dem Arzt ins tiefste Dickicht. (Morgen erfahrt ihr, warum)

Am Anfang war alles noch total easy und chillig. Dann kamen plötzlich immer mehr Äste und Gestrüpp, die sich mitten in meinen Weg strecken mussten. Echt fies! Ich hätte mir wohl besser einen beliebteren und deshalb auch bewirtschafteteren Waldweg aussuchen sollen. Das Geäst war grenzwärtig eklig feucht und streifte unangenehm an meinen Beinen entlang. Theoretisch hätte mir das nur wenig ausgemacht, wäre nicht jede zweite Pflanze dornenverziert und jede Dritte eine Brennnessel gewesen. Zum Teil sah ich den Weg kaum noch, was mir zum Verhängnis wurde, als ich plötzlich unerwartet in Sohlentiefem Matsch einsank. Es wurde so sumpfig, dass ich sogar den Weg verlassen und durch den Wald irren musste.

An meinem Ziel angekommen fühlte ich mich endlich sicher. War ich aber nicht. Denn jetzt; ENDLICH; wurde die Fauna auf mich aufmerksam. Nicht die Zecken, die ja jetzt 30% meine Freunde sind. Nein, nervige Käfer und etwa ein Tausend Mücken. Die Mücken hatten nur ein Ziel: meine Fussknöchel, wo sie ununterbrochen landeten und zustachen. Es war wunderbar.

Jetzt habe ich auch noch Angst vor Malaria. 🙂

Cheerio
Pfoffie

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