Party, Freunde, Spass und dann Traurigkeitpsd

Die Pride war grossartig und hat total viel Spass gemacht. Darüber hatte ich ja berichtet. Danach ging es mir aber tagelang schlecht. Ich fühlte mich traurig, allein und leer. Obwohl ich das alles nicht war, nicht sein sollte. Aber das ist bei mir eine ziemlich normale Sache leider. Sehr oft erfasst mich nach grossen, tollen, sozialen Events eine tiefe Traurigkeit. Auf eine gewisse Art darüber, dass es vorbei ist, aber nicht mal nur das. Als offene Person komme ich oft schnell zu interessanten Gesprächen mit verschiedensten Menschen. Das ist so spannend und ich wünschte mir, das echte Leben wäre auch so. Und ich wünschte mir, nach solchen Parties mit all jenen neuen Menschen grossartigste Freundschaften aufzubauen. Die meisten kümmern sich aber schon eine Minute nach dem Gespräch schon nicht mehr. Das ist keine schlechte, böse Eigenschaft, sondern ist einfach so und eigentlich normal. Aber ich kann das einfach nicht. Für mich ist alles immer gleich total tief und nah und eternal. Und das macht mich wohl auch traurig.

Das sind so in etwa die Symptome meiner «Post-Social-Depression». Kennt ihr sowas auch?

Zum Glück geht’s mir jetzt wieder gut 🙂

Cheers
Pfoffie

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2 Kommentare

  1. Hey Pfoffie
    Das habe ich auch, aber nicht nur nach Grossanlässen, sondern auch nach kurzen sozialen Interaktionen. Ich erkläre mir das so, dass das für mich anstrengend ist. Das Lachen ist so anstrengend, dass ich nachher keine Kraft mehr habe, froh zu sein.
    Bist du ganz genau dich selber oder strengst du dich in sozialen Situationen an? Allein schon das Mundwinkel bewewgen und dann das soziale Phobie überwinden.
    Cheers
    Petra

    1. Hallo Petra,
      «Keine Kraft mehr haben, froh zu sein». Das könnte tatsächlich sein. Vielleicht ist das wie ein Muskel und obwohl ich zwar heute zum Beispiel relativ viele soziale Kontakte pflege, hatte ich das als Kind nicht und vielleicht ist mein Muskel damals verkümmert.

      Ich denke schon, dass ich sehr mich selbst bin … oder zumindest das Ich das ich gern bin, das am nächsten an die Art herankommt, die ich sein möchte. Aber wer weiss, ob ich das nicht nur spiele.

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