2. Juni 2016 um 12:00 Uhr, 3 Kommentare

Interessante Begegnung im Zug

Ich bin erstaunt, was sich gewisse Menschen trauen!zugleute

Am Samstag war ich in Züri mit Alain und habe mich schliesslich auf nach Hause gemacht. Ich wurde von meinem Kumpel Jaime aus Panama in meiner App zu einer neuen Höchstpunktzahl herausgefordert und hatte die Wahl: würde ich ihm den Sieg gönnen und zeigen, dass ich ein netter Spiele-Entwickler war oder konnte ich es nicht auf mir sitzen lassen und MUSSTE ihn einfach besiegen? Natürlich war letzteres der Fall; ich konnte ihm nicht den Sieg in meinem eigenen Spiel überlassen. Noch nicht.

So spielte ich also während der ganzen Fahrt von Zürich nach Zug mein bescheuertes Regenbogenpunktespiel. Kurz vor Zug erreichte ich die Höchstpunktzahl und machte mich bereit umzusteigen. Auf der Plattform sprach mich dann ein Paar in den 50ern an und der Mann fragte: «Was habe sie da gerade für ein flashiges Discospiel gespielt?» Ich erzählte gelassen und freundlich vom Spiel, war so ehrlich zu erzählen, dass ich es erfunden habe und auch so ehrlich zuzugeben, wie bescheuert es eigentlich ist.

Innerlich war ich natürlich total aus dem Häuschen. Ein Produkt von mir hatte Personen direkt aufmerksam gemacht. Es war total irrelevant ob sie es mögen oder hassen würden: ich hatte etwas erschaffen, aus dem Nichts, aus meiner eigenen Kraft und Idee heraus und hatte vollkommen Fremde damit berührt.

Fairerweise zeigte ich ihnen, wie es funktioniert. Fair daran ist, dass ich ihnen zeigen wollte, wie blöd es eigentlich ist. Aber sie fanden es super, fragten nach dem Namen und suchten es sogar gleich im App Store. Womöglich spielen Sie es nie oder nur einmal. Dennoch… das war echt toll.

Ich habe mich gefühlt, als ob ich tatsächlich existieren würde. Das ist wahrscheinlich eine total bescheuerte Aussage, aber genau so hat es sich angefühlt.

Cheers
Pfoffie

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