22. Dezember 2015 um 11:51 Uhr, 1 Kommentar

Alles braucht einen Anfang

Immer mehr Autoren finden sich für mein Projekt zusammen. Es wird Zeit, mit dem Schreiben loszulegen. alleranfang

Gestern habe ich ja geschrieben, dass mich die Muse einfach nicht besuchen wollte. Nun, am Abend tat sie es schliesslich doch und ich schrieb kurze, aber schon etwas zu lange Einleitungen. Drei verschiedene Themen, drei verschiedene Perspektiven. Ich brauche eure Hilfe um zwei Entscheidungen zu treffen.

Zuerst jetzt aber die drei Texte. Bitte denkt daran, das alle auch aus den anderen beiden Perspektiven geschrieben werden können.

Generische | Du-Perspektive

Ein ganz normaler Tag. Draussen strahlt die Sonne durch die Wolken und du sitzt auf dem bequemsten Sessel im Wohnzimmer. Auf dem Tisch vor dir liegt ein interessantes Buch über den Schmetterlings-Effekt aber du magst dich gerade nicht mit diesem Thema beschäftigen. «Was soll eine kleine Entscheidung schon für Auswirkungen haben», denkst du dir. Natürlich weisst du noch nicht im Ansatz, was an diesem Tag noch alles vor dir liegt und was die nächste kleine Entscheidung für unglaubliche Auswirkungen haben könnte.

Gerade als du einen Schluck aus der Tasse vor dir nehmen möchtest, klingelt es ein einziges Mal lange an der Tür. «Ich erwarte keinen Besuch», denkst du und fragst dich, «wer könnte das bloss sein?» Noch bevor du aufstehen kannst, beginnt dein Handy auf der Kommode zu vibrieren. Du stehst auf, gehst zum Telefon. Unbekannter Anrufer. Es klingelt ein zweites Mal an der Tür. Könnte dies nun jene Entscheidung sein, die dein Leben verändern wird?

Was wirst du tun?

Thriller | Er-/Sie-Perspektive

Dienstagabend, 22 Uhr. Der Tag war so anstrengend gewesen, dass Jessica gleich nach der Arbeit in’s Bett fiel und in tiefsten Schlaf versank. Um fünf Uhr würde bereits wieder ihr Wecker klingeln und sie viel zu früh aus dem Schlaf reissen. Sieben Stunden reichten ihr einfach nicht. Sie braucht ihren Schlaf – schon immer. Um so schlimmer war es, dass sie plötzlich kurz nach drei Uhr ein Lärm im Wohnzimmer mitten aus dem Tiefschlaf riss. Sie dachte zuerst es sei Einbildung gewesen und wollte das Licht anzünden. Zuerst versuchte sie aber richtig wach zu werden. Gerade als sie nach dem Lichtschalter tastete, rumpelte es im Wohnzimmer erneut. Der Krach war so laut, dass Jessica vor Schreck beinahe losschrie.

Sie sammelte sich und überlegte, was nun zu tun sei. Ihr Schlafzimmer besitzt einen direkten Zugang zum Garten. In keinem der anderen Häuser brannte Licht. Es polterte erneut und Jessica wusste, sie musste sich sofort entscheiden.

Was soll Jessica tun?

Mystery | Ich-Perspektive

Es ist stockfinster und ich weiss nicht, wo ich bin. Ich kann mich auch nicht erinnern, wie ich hierher gekommen bin. Gerade eben habe ich mich eigentlich schlafen gelegt, soviel weiss ich noch. Nicht mal an meinen Namen erinnere ich mich. Obwohl mich die Angst zu lähmen versucht, taste ich um mich und stehe schliesslich vorsichtig auf.

Ich muss in einer Art Gang sein. Links und rechts von mir spüre ich eine kalte, feuchte Wand. Die Wand fühlt sich felsig an, wahrscheinlich bin ich also in einer Höhle. Vor mir höre ich ein leises Brummen und gehe darauf zu. Nach zwei Schritten ramme ich sanft eine Metalltür. Sie schwenkt leicht zurück und ich frage mich, ob ich hindurchgehen soll. Beim Blick zurück sehe ich entfernt und schwach ein flackerndes Licht.

Was soll ich tun?

Und? Was gefällt euch am besten?

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Welche Perspektive gefällt dir am besten?

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Welcher Anfang gefällt dir am besten?

Wenn euch mein Schreibstil nicht gefällt, ist das zum Glück nicht so schlimm: Mein Stil wird nur 1% des Buches ausmachen. Übrigens: Es hat noch Platz für mehr Schreiber! Alle Infos hier.

Vielen Dank für eure Hilfe und beste Grüsse,

Pfoffie

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