1. Dezember 2015 um 11:59 Uhr

Das fehlgeschlagene Experiment

Heute ist der erste Dezember, der Schnauzmonat ist vorbei. Fazit? schnuuz

Gestern habe ich mich noch einmal so richtig rasiert. SO RICHTIG. Also alles nass und weg bis auf Schnurrbart und Koteletten. Einerseits find ich’s super, andererseits bin ich auch froh ist es vorbei. Nassrasur wär mir einfach zu aufwändig. Aber ich finde schon, dass mir ein Moustache gut steht – einfach mit dem künstlichen «5 Uhr Schatten» den der Wahl-Haarschneider macht.

Euch interessiert das aber gar nicht, ihr wollt wissen, wieviel Kohle ich scheffeln konnte. Die Antwort ist einfach: Natürlich gar keine. Und keine Angst, ich bin euch nicht böse. Es hat nämlich sogar etwas Gutes. Ich hatte mir vorgenommen, niemandem das Thema aufzubrummen und interessanterweise wurde ich während der ganzen 30 Tage niemals auf den Schnurrbart angesprochen. Abgesehen von meinen Freunden, die sowieso alle wussten, dass ich beim Movember mitmache, hat es niemand als erwähnenswert empfunden. Was lernen wir daraus? So eine Kleinigkeit wie ein Schnurrbart ist in der heutigen Zeit keine abfällige Bemerkung mehr wert. Man benötigt keine Charity mehr als Ausrede für sowas. Was lernen wir DARAUS? Die Welt ist gar nicht so oberflächlich wie man immer meint. Zumindest wenn es um das optische Erscheinungsbild geht. YAY!

Der Nachteil: CHF 0.— für die echt tolle Charity. Daraus können wir aber lernen, dass der Pfoffie ein ganz schlechter Spendensammler ist. Klar bin ich ununterbrochen am Schwafeln, brabble stets irgendwelche Anekdoten und Geschichten vor mich hin. Dennoch ist es meine oberste Direktive, niemals jemandem etwas abzuluchsen. Egal ob Zeit, Hilfe oder Geld – niemand sollte sich jemals verpflichtet fühlen. Ich hoffe das ist so sympathisch wie ich es mir einrede. Was meint ihr? Hätte ich aggressiver hausieren gehen sollen? Schliesslich ging es ja um einen guten Zweck…

Aber jetzt zur Frage, die sicher auf allen Zungen brennt: Pfoffie, was ist dein nächstes Beauty-Projekt? Ganz einfach: Längere Haare auf dem Gesicht als auf dem Schädel. Na, wie hipsterig klingt das?

(ja, bei mir ist alles entweder ein Event, ein Projekt oder beides)

Cheers, Pfoffie

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