24. August 2015 um 12:00 Uhr, 2 Kommentare

«The House at the End of Time» – Filmreview

Vor Kurzem wurde mir in irgendeinem Youtube-Video von diesem Film erzählt. Ich solle den unbedingt schauen, wenn mir «Filme mit unerwarteten, mind-bending Twists» gefallen. Ich liebe sowas! Nun, es ist der beste venezuelanische Film, den ich jemals gesehen habe. Bisher auch der einzige.
lacasaDer Film startet mit einer verletzten Frau in einem Haus. Dann passieren schlimme Dinge, auf die ich nicht weiter eingehe, und es ist plötzlich 30 Jahre später. Die Frau war in der Zwischenzeit 30 Jahre lang im Knast und wurde «quasi» begnadigt. Nun darf sie in jenem Haus ihren Lebensabend verbringen, in welchem «eben diese schlimmen Dinge» passiert sind. Dann gruselt es ein bisschen, unheimliche Flashbacks, ein Pfarrer und viele Szenen mit vielen Kindern. Und schliesslich kommt irgendwann dieser Twist, der von allen so hochgelobt wird. Auf Wikipedia steht ja sogar «innovativ» vor dem Wort «Twist»

Nun, bevor ich auf den Twist eingehe, etwas zum Film an sich. Er ist aus dem Jahr 2013, sieht aber mehr nach 2001 aus. Das ist natürlich vollkommen in Ordnung. Man soll ja nicht immer nur auf’s Äussere achten. Ich kenne mich zwar nicht so aus, aber wahrscheinlich ist Venezuela auch nicht unbedingt DAS Filmland. Die Schauspieler sind gut – zumindest die erwachsenen. Die Kinder sind okay mittelmässig. Aber von Kindern darf man vielleicht auch nicht viel mehr erwarten. Die Story ist auch nicht schlecht, sogar interessant. Etwas zu wenig gruselig für einen Horrorfilm. Aber alles in allem eigentlich ein ordentlicher Film. Vielleicht sogar interessant und ordentlich genug um ihn für sieben Franken zu leihen.

ABER: Dieser Twist war sowas von unglaublich naja. Ich möchte es euch nicht verraten und wenn ihr noch nie einen Film mit Twist gesehen habt – und schon gar keinen Film mit Zeitreisetwist – lohnt es sich vielleicht sogar. Aber für Twisterprobte (wie mich #eingebildet) war der Twist kaum ein Twist. Die erste Ahnung hatte ich nach 15, sicher war ich nach 40 Minuten. Ich möchte nicht sagen, dass der Twist schlecht war. Aber er war auf jeden Fall weder innovativ noch originell.

3.5 von 5 Sternen oder so 🙂

Wenn ihr einen wirklich innovativen und originellen Zeit-Twist sehen wollt, schaut Triangle.

Schöni Woche,
Pfoffie

2 Gedanken zu „«The House at the End of Time» – Filmreview“

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