19. Juni 2015 um 12:00 Uhr

Es gibt immer etwas zu schreiben

Zumindest für Menschen wie mich. Gerade sitze ich im Zug und ich sollte eigentlich an einem Blogeintrag arbeiten. Ich habe diese Woche schon ziemlich gut geplant und auch vorbereitet. Ausser für den Freitag habe ich noch nichts. Wie auch immer, eigentlich sollte (und wollte) ich am Artikel für Montag schreiben. Aber irgendwie mag ich einfach gerade nicht. Da ist mir vorher spontan die Frage durch den Kopf gegangen, was ich mache, wenn es mal nichts mehr zu schreiben gibt. Was wenn ich eines Tages einfach nichts mehr zu sagen habe?

allesgesagt

Gut, die Chance, dass das passiert, ist wohl klein. Ich plappere ja immer irgendwie irgendwas vor mich hin. Aber mit dem Bloggen ist es anders. Nicht alles, was ich denke, könnte ich auch im bloggen. Umgekehrt kann ich nicht alles, was ich blogge, in Geplappere umsetzen. Zum Beispiel die Kurzgeschichten. Ja, ich bin am liebsten ein Geschichtenerzähler. Aber man kann ja nicht immer gleich kreativ sein. Es ist schon einfacher, über irgendwas zu schreiben und nicht eine Geschichte zu erfinden. Etwas wirklich einigermassen langes zu schreiben, ist auch aufwändig. Wahrscheinlich leidet meine restliche Energie Dinge zu erschaffen auch darunter, dass ich inzwischen so viel blogge. Selbst dieser Artikel, in welchem ich einfach so ungefiltert vor mich herschreibe ist aufwändig. Ja, ich bin noch immer in einem Zug. Aber seit dem Anfang des Eintrags ist ein ganzer Tag vergangen. Nach dem Fertigschreiben werde ich den Artikel dann auch noch korrigieren müssen. Denn ganz so ungefiltert wie er jetzt wohl ist – fehlerverseucht und strukturlos – werde ich ihn euch auch nicht präsentieren können.

Wie auch immer: Mit diesem Beitrag versuche ich mir vor allem zu beweisen, dass es wirklich immer irgendwas zu (be-)schreiben gibt. Ob ich aber immer etwas schreiben kann/mag/soll ist eine andere Frage.

Bitte geniesst euer Wochenende SOFORT! (Oder in 5 Stunden)

Pfoffie

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