12. Dezember 2014 um 11:37 Uhr

Kein Jahr der Stille

Zwischen 2012 und 2013 habe ich keinen einzigen Post veröffentlicht. Dieses Jahr gab’s eine neue Website mit dem geheimen Vorsatz, wieder mehr zu quasseln. Zeit, mein Blogverhalten auf ein neues zu analysieren und zu entscheiden, ob das alles überhaupt noch einen Sinn ergibt.

Schauen wir uns doch mal Monat für Monat an, was am meisten angeschaut wurde…

Januar (7): #Sharknado!

Von den sieben Artikeln, die ich im Januar veröffentlicht habe, war natürlich Sharknado der beliebteste. Warum? Ganz einfach: Der TV-Sender TELE5 hatte den Film gross als Event angekündigt und auch sehr breit über die sozialen Medien gepusht. Das war das dritte Mal, dass ich dank Medienrummel ein paar Extraklicks erhalten habe. Der Film war wirklich unterhaltsam und es hat sich total gelohnt, darüber zu bloggen. Es war auch wirklich der interessanteste Beitrag in jenem Monat.

Februar (10): Ich hatte 20kg abgenommen

Februar war der beitragreichste Monat! Ganze zehn Mal hielt ich es für nötig, euch vollzulabern. Am interessantesten fandet ihr aber den Artikel über das abnehmen. Sehr interessant! Und das, obwohl ich wütend über den Blick und sogar noch eine lässige Kurzgeschichte geschrieben hatte. Es freut mich aber natürlich, dass sich die Leute für meinen Leidensweg im Bezug aufs Abnehmen interessieren.

März (0): Vegis und der Blick

Ach! Sie einer an, hier ist ja der Blick-Artikel. Das war echt das bescheuertste, was ich seit langem gelesen habe. Sogar für Blick-Verhältnisse. Aber hey, es hat zumindest Leser auf meinen Blog gelockt. Und das in dem Monat, an welchem ich GAR NICHTS gepostet habe. Stellt euch das vor! Weniger kann man gar nicht posten. (Ah doch, 2013, wo ich ja wie erwähnt ein ganzes Jahr lang nichts postete haha)

April (6): Beyond: Two Souls

Im April haben euch weder meine Meinung zu Noah, meine Programmierfähigkeiten, noch mein Review zu The Elder Scrolls online gross interessiert. Nein, ihr wolltet alle nur wissen, wie ich Beyond fand. Interessant ist, dass in diesem Monat zwei Game-Reviews waren. Elder Scrolls fand ich schrecklich, Beyond fand ich super. Das beweist, dass man nicht nur mit zerschmetternden Artikeln Leser anlocken kann.

Mai (2): Abnehmen mit Bubbletea

Im Mai habe ich Godzilla geschaut. Godzilla super gefunden und megaherzige Katzenbilder mit Godzilla-Posen gepostet. Aber ich war auch zum ersten Mal unter 90kg. Das war natürlich viel interessanter. Ich danke für das stete Interesse an meiner Gesundheit. Inzwischen habe ich übrigens nur etwa 7kg abgenommen. Aber hey, ich schaue seit der Neunzger-Grenze auch nicht mehr so 🙂

Juni (2): The Philosophers

Im Juni habe ich euch vom neuen Wolfenstein-Game erzählt und über meine supertolle megacoole und bei MEHR ALS 60 Personen auf Facebook beliebten Schnitzeljagd-App berichtet. Ihr wolltet euch aber plötzlich aus heiterem Himmel mit dem Philosophers-Film auseinandersetzen, den ich im Februar gesehen, geliebt und reviewet habe. Aber ich weiss schon, woran das lag. Lilith.

Juli (1): Das rote Fringe-Intro

Alles was es im Juli gab, war eine verwirrende Kurzgeschichte über Monster, die aus dem Wasser kamen. Es scheint, als ob sich kaum jemand für mein Fiktions-Geschreibe interessiert und man eher meine Meinung und aus dem Leben gerissenes lesen will. Wie zum Beispiel das Problem des roten Fringe-Intros in der deutschen Synchronfassung. DAS sind Probleme, mit denen man sich auseinandersetzen muss. Weltverändernd und auf jeden Fall wichtiger als meine ebenso rotblaue Fanfiction von Grossvaters Zeitmaschine.

August (1): Die PubliBike-Katastrophe

Im August ist nur etwas passiert und das hat eingeschlagen wie ein Fahrrad in eine Wand. Das war wohl aus verschiedenen Gründen ein beliebter Artikel. Twitter direkt mit @ und # anzusprechen scheint aber marketingtechnisch eine gute Idee zu sein.

September (2): 5 Jahre Zofinger Tagblatt

Im September habe ich einmal über ein Computerspiel geschrieben und einmal etwas über mich selbst. Euch hat das angelockt, das von mir selber handelte. Das ist total lieb!

Oktober (1): Das Virus

Endlich, endlich, endlich hat euch etwas interessiert, das ich als Fiktion geschrieben habe. Eine uralte Geschichte über ein Virus, die ich übrigens sogar mal aufgrund von Ebola überarbeiten und neu posten wollte. Meinen Artikel über Xbox und PS4 habt ihr hingegen links liegen lassen 🙂

November (9): Zeichen Gottes

Im November habe ich eigentlich nur über meinen Musigeschmack geschrieben. Ganz am Anfang habe ich aber auch etwas tiefgründiges gepostet und ganz offensichtlich hat euch das gefallen. Das gefällt mir wiederum! 🙂

Fazit:

Eingangs habe ich mich selber gefragt, ob das alles überhaupt noch sinn macht. Um das genau zu evaluieren, sollten wir noch schnell ein paar generelle Google-Statistiken anschauen:

Das hat sich mehr als gelohnt und ich werde versuchen, so weiter zu machen 😀 NUR FÜR EUCH.

Ich danke allen Lesern und Fastlesern und selbst den Nichtlesern für das tolle Blogjahr, wünsche euch frohe kommende Festtage und man wird sich bestimmt noch mal lesen.

Cheerio, Pfoffie

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