7. Januar 2014 um 12:30 Uhr

American Horror Story: Ring

Wer mich kennt, kennt meine Vorliebe für Unheimliches. Wer auf diesem Blog ist und das nicht bemerkt hat, hat offenbar den letzten Post verpasst. Der Horrorfilm «RING» war lange Zeit mein Lieblingsfilm, sowohl die japanische Originalfassung, als auch das amerikanische Remake. Ich gebe sogar offen zu, dass mir das Remake mit Naomi Watts (übrigens ab Donnerstag als Prinzessin Diana wieder im Kino) einiges besser gefällt. Zumindest bei den jeweils ersten Teilen dieser Filme. Den Status des Lieblingsfilmes hat Ring zwar inzwischen verloren, trotzdem spukt die ganze Sache mit dem verflucht(en, ) unheimlichen Videoband immer weit vorne in meinem Bewusstsein herum.

American Horror Story muss man, wie der Name es schon plakativ antönt, auch dem Horrorgenre zuzuordnen. Im Gegensatz zu Ring handelt es sich hierbei aber nicht um einen Film, sondern um eine gruslige TV-Serie mit ungefähr 13 Episoden pro Staffel. Im Moment läuft gerade die Dritte, die sich um Hexen und Voodoo rankt. Eine Besonderheit von AHS ist, dass die Geschichte jeder Staffel in sich abgeschlossen ist. Einige Schauspieler kehren zwar bereits seit der ersten Season jedes Jahr zurück, spielen jedoch immer komplett andere Rollen. Was sich für mich zuerst schrecklich angehört hatte, stellte sich inzwischen als grossartig heraus. Wahrscheinlich auch dank der sehr guten schauspielerischen Leistungen der Cast.

Jene, die mir nicht auf Youtube folgen oder am 16.12.2013 grad nicht online waren, fragen sich nun bestimmt, warum ich das gerade erzählt habe. Nun, American Horror Story besitzt ein sehr charakteristisches Intro (Season 1, Season 2, Season 3). Seltsame, unheimliche Musik. Schnelle, verstörende Schnitte. Seltsam und verstörend sind auch Wörter, die man sehr gut auf das verfluchte Video von Ring anwenden könnte. Genau das ist mir vor Kurzem auch in den Sinn gekommen und ich habe mich gefragt: Was wäre, wenn man Ring mit American Horror Story kreuzen würde? Eine Staffel, die sich um ein verfluchtes Video dreht. Das Intro könnte dann dieses Video sein – natürlich mit Namenseinblendungen.

Ich schlief einige Nächte drüber und entschied mich schliesslich dafür, das selber in die Hand zu nehmen. Von Youtube holte ich mir das Bild- und Tonmaterial, eine ähnliche Schrift gab’s gratis im Netz. Einige Stunden später hatte ich folgendes Video zusammengeschnitten:

(natürlich liegt kein einziges Copyright bei mir – gerne entferne ich das Video, wenn sich jemand daran stört)

Wie gefällt es euch? Hier gleich noch einige Screencaps:

Lustig, wie ich eigentlich immer nur andere Stile kopiere und vermische. Das ist wahrscheinlich die umgekehrte Definition von Originalität. Ich war ja schon immer gut im (oder interessiert am) kopieren von Stilen und erstellen von Mockups: Apple Werbung, Paranormal Activity, glossy-Effekt … und haha, das waren nur die Beispiele, die ich nach einer Minute suchen gefunden habe.

Danke für’s Durchhalten. Auf Bald!

Pfoffie.

Kommentar verfassen