30. Juli 2012 um 22:09 Uhr

BaG: Das Jahr des Cellos

Ich habe mit einer Freundin angefangen, «Writers Challenges» durchzuführen. Dabei handelt es sich um Schreibprojekte, bei denen man in kurzer Zeit zu strikten Vorgaben eine Geschichte schreiben muss. Wir nennen unser kleines Projekt Besser als Grimm und meine Kollegin wird ihre Stories auch auf einem speziell dafür eingerichteten Blog veröffentlichen. Da ich meine zwei bis drei Leser nicht aussen vor lassen will, werde ich natürlich alle Geschichten hier veröffentlichen. Immer natürlich mit dem Vermerk auf die Geschichte meiner Schreiberschwester und dem «Besser als Grimm»-Tag, den ich coolerweise auch noch als BaG abkürze.

Die Aktuelle Challenge lautet folgendermassen:

The story must have an assistant at the end. The story must involve a jar of jelly in it. During the story, a character is attacked.
Die Geschichte muss einen Assistenten am Schluss haben. Die Story beinhaltet ein Glas Konfitüre. Während der Geschichte wird ein Charakter attackiert.

Die Geschichte meiner Freundin heisst «Vom Sinn der Zahlen» und kann hier gelesen werden.

Und jetzt, meine ziemlich andere Interpretation:

Das Jahr des Cellos

Eine Geschichte in Versform auf zwei Strophen

Erste Strophe

Zweite Strophe

Vor langer Zeit, da war, Das Cello freute sich und sagte froh, das mag es.
des grossen Cellos Jahr.
Es las voller Verwunderung
Entgegen der Erwartung, Das Etikett rundherum
war es klein und jung.
Da stand: «A jar of jelly
Auch ein Instrument war es nicht, Will always fit your belly»
es war ein Mensch wie du und ich.
Und noch mehr und mehr
Im Körper ein Kind, Das Cello mochte es sehr
Von Geburt an blind.
«This jelly in the Night
Eltern hatte es keine, Will an some point turn white
es war immer ganz alleine.
And if you use it right,
Alleine, verloren und blind you will earn esesight»
Es hatte keine Zukunft dieses Kind
Das Cello Strich und ass
Doch dann begann die schlimme Fabel, doch weiter auf der Blindheit sass
die man kennt als des Cellos Parabel
Das Buch half keinen Moment
Eines Morgens kam Besuch, Es war nur ein Buch kein Assistent.
er nannte sich «Das Buch»
Das Cello verlor den Mut
Das Buch lehrte und zerstörte das Buch voller Wut
das Cello ehrte
Als es doch irgendwann etwas sah
Das Cello lernte War ausser zerfetzen Papier nichts mehr da
Das Buch brachte gute ernte
Es trauerte allem nach so sehr,
Eine englische Frau kam und bot Dass es ass Brote immer mehr und mehr
Wunderbaren Aufstrich für das Brot
Und so war es für immer dick
Das Buch kaufte und brachte es eines Tages es hätte lieber gemacht einen Limmerick.

 

Wie ein richtiger Künstler, versuche ich hier mit einer schrägen Aufmachung darüber hinwegzutäuschen, wie schlecht mein eigentliches können ist. Und wie ein reicher Künstler, werde ich die Audience darüber philosophieren lassen, was die Geschichte genau aussagen soll. Aber so viel sei verraten: Es ist eine Parabel.

Danke für’s Interesse und stay tuned für den nächsten Ausflug in den BaG 😀

Cheers, Pfoffie

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