8. Oktober 2010 um 13:37 Uhr, 2 Kommentare

Conways Spiel des Lebens

Eigentlich wollte ich Heute und an dieser Stelle mal zum ersten Mal etwas studiumiges posten. Ich nahm mir vor, heute Mittag mal eine Übung zu machen und zu posten. Aber es kam mal wieder vollkommen anders als erwartet:

In jenem Steven Hawking-Buch, welches ich gerade lese, gibt’s einen Abschnitt, in welchem Conways Spiel des Lebens vorkommt. Ich fand diese einfache Regelsimulation schon immer sehr faszinierend, habe aber trotz einiger Versuche, nie wirklich verstanden, nach welchen Regeln diese Punkte da reagieren.

Steven Hawking brachte es aber so simpel auf den Punkt, dass ich dachte: So ein Spiel des Lebens zu entwickeln muss ja VOU easy sein. Er zeigt nämlich, dass es genau und nur 3 Regeln gibt:

  1. Ein Punkt wird geboren, wenn genau 3 andere Punkte um ihn schon leben
  2. Ein Punkt lebt weiter, wenn 2 oder 3 andere Punkte um ihn herum noch leben
  3. ein Punkt stirbt, sobald nur noch einer oder mehr als drei Punkte um ihn herum leben

Das ist doch wirklich easy! Und genau so hab‘ ich es auch umgesetzt und hatte nach einer knappen Viertelstunde schon einen eklig aussehenden Prototypen. Ich habe dann noch etwas gefeilt, es schöner und performanter gemacht und das ist das Resultat:

Aber jetzt noch schnell zum Spiel des Lebens überhaupt: Was ist das eigentlich? Spiel ist in diesem Zusammenhang ein bisschen irre führend. Denn es ist kein wirkliches Spiel. Man kann sich ein Spiel daraus machen, wenn man zum Beispiel versucht, alle Punkte wegzukriegen oder aber es so lange wie möglich am Leben zu erhalten. Der eigentliche Sinn (bzw. das Interessante) ist das Beobachten des zum Teil so zufällig wirkenden und doch auf absoluten Regeln bestehenden Verhaltens.

Mehr Informationen (meines Erachtens fast zu viele) gibt es auf der dazu passenden Wikipedia-Seite: Conways Spiel des Lebens.

Cheers und hoffentlich habe ich einigen etwas lustiges, neues zeigen können.

Pfoffie

2 Gedanken zu „Conways Spiel des Lebens“

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