19. August 2010 um 13:29 Uhr, 1 Kommentar

Ich bin flattr’ed

Und vorab: Das ist kein Schreibfehler. Ich will nicht von irgendwelchen Flatrates oder oder flachen roten Gegenständen berichten. Nein, ich will von etwas berichten, das neu, internety und in der Beta-Version ist. Es ist also, wie so vieles im Internet ist: So neu, dass es noch nicht mal fertig ist – und somit perfekt, um mein Interesse aufzusaugen.

Die rede ist von Flattr (Was offensichtlich vom englischen to flatter kommt und schmeicheln bedeutet). Es handelt sich dabei um einen Webdienst der es endlich möglich macht,  autonomen Webkreatoren nicht nur zu Ruhm und Bekanntheit zu verhelfen, sondern ihnen auch auf eine wertvolle Art zu schmeicheln. Und zwar, mit Geld.

Das klingt jetzt nach: Wieso soll ich für Gratis-Content Geld ausgeben??

Ja, guter Einwand Herr und Frau Unbekannt. Aber, ist es nicht so, dass man für Dinge gerne bezahlt, wenn sie wirklich gut sind? Dass man denkt, einfach nur zu sagen, dass es toll ist, reicht nicht. Man will mit einem echten Gegenwert zeigen, dass man es wertschätzt. Eben wirklich, den Wert etwas schätzen. Und genau das kann man mit Flattr machen. Man lädt um10€ auf sein Flattr-Konto und kann dann damit beginnen, auf Blogs und anderem, dieses Geld zu verheuen.

Das klingt jetzt nach: Ich geb dem einfach 10 Euro, weil er fünf minuten was geschrieben hat?…

Auch guter Einwand, ihr Kinder von Herr und Frau Unbekannt. Man bestimmt aber selber in seinem Flattr-Profil, wie viel Geld im Monat man ausgeben will. Sie schlagen um 5€ vor und setzen die unterste Limite auf 2€. Wenn man dann beginnt, Beiträge zu flattr’n, werden diese gezählt und am Ende des Monats kriegt jeder geflattrte einen Anteil des Geldes. Wenn ich also 10 Beiträge flattr und 2€ pro Monat eingestellt habe, kriegen die dann jeweils 20 Cents.

Das klingt jetzt nach: Was wollen die mit einem solchen Oma-Batzen?

Dazu, ihr unbekannten Grosseltern, sag‘ ich folgendes: Hätte jedes Kind 1000 Omas und kriegte von jeder 20 Cents, hätte es 200€ – und wäre ein frohes Kind. Es geht auf der anderen Seite aber wohl auch nicht darum, dass sich jemand mit geflattr’ten Blogs seinen Lebensunterhalt verdienen kann. Sondern, dass man sich, von den vielen kleinen Beiträgen zwischendurch mal einen Kuchen kaufen kann.

Was auch gut dran ist: Wenn man einen Flattr-Account hat, kann man selber natürlich auch eigene Beiträge auf Flattr veröffentlichen und Geld verdienen. Ihr werdet nach diesem Post eine kleine Info sehen und einen Button, der nach Flattr führt. Damit kann man dann eben genau dies tun: Meine Blogeinträge Flattrn.

Ich, für meinen Teil, finde das toll und werde wohl so einiges Verflattrn in nächster Zeit. Wenn irgendjemand findet, man könnte irgendwas von mir flattrn, ist das natürlich auch schön 🙂

Cheerio, der Pflattrer

Ein Gedanke zu „Ich bin flattr’ed“

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