7. August 2010 um 23:30 Uhr, 7 Kommentare

Kurzgeschichte: Kannib’Ali

Schon wieder eine Kurzgeschichte. Ja, mein Gott, es sprudelt halt manchmal. Ich wünschte ich hätte einen solchen Schreiber-Drive auch bei anderen Dingen haha.

Heute geht’s um ne genervte Kassiererin und Heute geht’s weiter auch mal um Gewalt haha. Als für alle, die das lesen und vielleicht irgendwas reales darin suchen (Mami… 🙂 ), keine Angst: Es ist alles in Ordnung, ich bin noch immer gleich lebendig, gleich fröhlich und es ist auch gar niemand gestorben. Nur die gute Claudia F. hat mich Heute zu was ganz bösem inspiriert… Und wenn es niemandem gefällt, dann hoffentlich und wenigstens ihr.

Aber genug der langen Vorworte…

Kannib’Ali

«Nur noch schnell, ich brauche unbedingt…», erklärt sich der Mann Seraina. Sie hörte nicht zu, was er sagt. Wozu auch, fragt sie in sich selbst hinein, wir haben geschlossen. Den Laden verlassend gesellt sich Alexia zu ihnen. «Was ist denn ihr Problem?», fragt sie den Mann leicht verwirrt. Dieser erklärt ihr etwas beschämt den Grund seiner Hast. Alexia lacht auf, schubst Seraina an und zwinkert dem Herrn zu. «Na dann holen sie noch ihre wir wissen schon was, ich werde meine Kollegin informieren.» Der Mann bedankt sich erfreut und hastet in den Ladenbereich herein.

Ali macht sich gerade bereit, alles aufzuräumen und will die Kasse abschliessen als das alte Telefon neben ihr zu klingeln beginnt. «McKidd!», ruft sie genervt in den Hörer. «Ja, hier Bad, Ali, da kommt noch einer.» – «Aber Seraina ich…» – «Der hat nur einen Artikel, stell dich nicht so an.» Ali will noch darauf reagieren, aber Seraina hat schon aufgelegt. Das ist schon das dritte Mal diese Woche. Dazu kam, dass Heute auch gerade dieser Tag ist, an welchem sie sich endlich mit ihm treffen wird.

Währenddessen rennt Etienne durch den Laden und findet endlich, was er sucht. Die dachten, ich suche jene, doch eigentlich suche ich DIESE! Er greift nach den Hello Kitty Bügelbildern. Freudig macht er sich auf den Weg zur Kasse. Dort angekommen schreckt er kurz auf und etwas zurück. Er sieht die Kassiererin und sie ist in keiner Weise das, was er sich unter einer hübschen Frau vorstellt. Sie hat langes, schwarzes Haar, trägt eine Brille und ein hübsches Gesicht. Auch ihr wirklich auffälliges Dekolleté bleibt ihm nicht unverborgen. Die sieht viel zu sehr nach Frau aus, denkt er sich und legt seine Kleidersticker auf‘s Band.

«Grüezi!», wirft Ali ihm entgegen. Sie sagt es mit der Freundlichkeit, die jedem, der etwas mehr als eine grüne Erbse im Kopf hat, sagt, dass er sich zum Teufel scheren soll. Er scheint es nicht zu bemerken und bleibt so fröhlich, wie er es schon beim Betreten des Ladens war. Ali wartet auf die Ankunft des von ihm gekauften Produktes und erschauert, als sie es sieht. Was?!, schreit es in ihren Gedanken, dafür bin ich sitzen geblieben? Ihre Füsse beginnen leicht zu trippeln. Es ist dieses Trippeln, dass sie immer überkommt, wenn sie wütend ist. Ein Angewohnheit der ganzen Familie.

Sie zieht die Sticker über die roten Lichter, das Piepen ertönt und auf dem Display erscheint der Preis der Ware. «Fünf Franken und Fünfzig Rappen macht das dann.» Der Mann kramt in seiner Tasche und holt ein blau-weisses Kinder-Portemonnaie hervor. Alis trippelnde Beine beginnen sich etwas schneller zu bewegen. Er bemerkt, dass er kein Bargeld dabei hat und will mit der Kreditkarte zahlen. «Eigentlich geht das bei solchen Beträgen nicht.» Ali versucht die trippelnde Wut nicht in ihrer Stimme zu zeigen. Sei nett Ali, drängt sie sich selbst, das Kharma wird es dir zurückgeben. Auf ihr eigenes Drängen hin erlaubt sie ihm also ausnahmsweise, die Kreditkarte für die Bügelbilder zu benutzen.

Der Kauf ist abgeschlossen und Ali beginnt sich schon wieder auf das Danach zu freuen als er auf einmal die Frage stellt, die zur Eskalation führt. «Warten sie, ich habe noch diese Kundenkarte…» Alis Beine scheinen unter ihr zu explodieren. Ihr rechtes holt mit einem solchen Ruck aus, dass Ali sich das Knie an der Unterseite der Kasse anschlägt. «Scheisse, gottsvderdammte!», schreit sie auf und schaut nach ihrem Knie. Der anfangs starke Schmerz scheint aber nur auf dem Schock zu basieren und klingt gleich wieder ab. Sie schaut hoch und nach dem Kunden, will sich bei ihm entschuldigen. Er aber, ist verschwunden.

Gut, dann ist er halt mit seinen scheiss-Bildern abgehauen. Sie packt ihre Sachen zusammen und macht sich auf, den Laden zu verlassen. Als sie vor der Kasse her zum Ausgang gehen will, fällt ihr am Boden etwas auf. Hello, Kitty! Sie bückt sich und sieht, dass scheinbar zwischen den quadratischen Bodenplatten eines dieser Bügelbilder eingeklemmt ist. Sie hat nicht vor, sich weiter darum zu kümmern, als sie ein leises wimmern hört, das scheinbar von unter dem Boden kommt. Sie klopft auf die Platte und bemerkt, dass es darunter einen Hohlraum hat.

Jegliche Versuche, die Bodenluke zu öffnen, scheitern jedoch. Ob ich da irgendwie was geöffnet habe, vorher? Mit dem Gedanken im Kopf geht sie, ihren Kerl vollkommen vergessen, hastig zur Kasse zurück und beginnt, sie zu untersuchen. Sie kriecht unter die Kasse und sieht, dass sie mit dem Knie zuvor eine Delle in die Tischunterkante gehauen hat. Ali nimmt vorsichtig die Splitter weg und findet eine kleine Einbuchtung im Tisch. Darin befinden sich zwei Knöpfe. Ein roter und ein grüner. Sie drückt auf den roten, hört ein klickendes Geräusch und einen Schrei. Erschrocken lässt sie den Schalter wieder los und kommt unter dem Tisch hervor. Alles ist wie vorher, sie sieht nichts auffälliges. Sie will sich gerade daran machen, den anderen Knopf zu drücken, als sie bemerkt, dass das Hello-Kitty-Bild verschwunden ist.

An der Kasse sitzend, versucht sie, den linken, roten Schalter mit der Hand zu erreichen. Es gelingt ihr und sie sieht, wie sich wirklich eine Falltür öffnet. Sie schliesst sich aber gleich wieder, als sie den Knopf loslässt. Sie ist sich nun sicher, den beschissenen Kunden von vorhin dort runter verfrachtet zu haben. Ohne sich überhaupt zu fragen, wofür der andere Knopf sein könnte, drückt sie ihn und sieht, wie sich ihr gegenüber in der Wand  eine Tür öffnet. Ihr war schon am ersten Tag in diesem schrecklichen Laden aufgefallen, dass mit dieser Wand etwas nicht stimmen konnte. Sie lässt den Schalter wieder los, doch die Tür schliesst sich nicht mehr.

Wenige Augenblicke später steht sie in einem relativ engen, dunklen Treppenhaus. Sie drückt auf das grüne Licht, dass sich links von ihr befindet. Die Tür hinter ihr schliesst sich wieder und gelblich blinkende Neon-Röhren beginnen langsam, den vertikalen Gang zu erhellen. Langsam aber sicher schreitet sie die gewundenen Treppen hinunter und steht schlussendlich vor einer weiteren Tür. Metallern und schwer sieht sie aus, ist aber problemlos zu öffnen.

Sie betritt den neuen, nur schummrig beleuchteten Raum. Aber auch ohne gute Beleuchtung ist ihr sofort klar, wo sie sich befindet. Im Bruchteil einer Sekunde erinnert sie sich an ihre Kindheit. Fühlt, wie es war, dem Vater bei seiner Arbeit zu helfen.

Ali wuchs in Sligo, einem Kaff in Irland auf. Ihr Vater war der Metzger des Dorfes und ihre Mutter eine Schneiderin. Butch, the butcher, so nannten sie dort alle ihren Vater und auch Ali nannte ihn Butch. Ihr war nicht klar, dass das nicht sein richtiger Name war. Jeden Sommer half sie ihm dabei, die Schweine zu schlachten, auszunehmen und zu verarbeiten. Sie liebte es. Kurz nach ihrem sechzehnten Geburtstag jedoch, verliess ihre Mutter Butch und reiste mit Ali in die Schweiz. Sie fand nie wirklich den Anschluss und schaffte es so auch nicht, ihren Traum der eigenen Metzgerei verwirklichen zu können.

Ihre Erinnerungen werden jäh von einem Aufschrei des Mannes von vorhin unterbrochen. Sie sieht wo er liegt und erkennt so eindeutig, was wahrscheinlich passiert sein muss. Die Luke öffnete sich und rutschte auf einer Fleischrutsche in den Metzgereibereich hinein. Er hatte sich ganz offensichtlich beide Beine gebrochen, wie und warum das passieren konnte, kann Ali sich jedoch nicht erklären.

Nun liegt er da, vor ihr, mit zerrissenen Hosen und wimmert um Hilfe. Ali jedoch ignoriert seine Geräusche vollends und überlegt sich, was sie mit ihm nun machen könnte.

«Du siehst so glücklich aus Heute, Ali. Lief was gestern, na?» Es ist Seraina, die am nächsten Morgen als erste Alis gute Laune bemerkt. Ali nickt nur unsicher und zieht sich weiter um. An diesem Tag hat Ali nur eine Schicht bis um 13 Uhr. Eigentlich sollte sie sich darüber freuen, aber ihr gestriges Abenteuer hat eine Lust in ihr entfacht, die verlangt, dies zu wiederholen. Und zwar bald. Sie schaut auf den Wochenplan und sieht, dass sie die nächsten drei Tage nie die letzte Kasse hat. Gegen dreizehn Uhr kommt Alexia um sie abzulösen und murmelt genervt vor sich hin. «Was ist denn?» – «Ich hab‘ die ganze restliche Woche letzte Kasse.» – «Das magst du nicht so, oder?» – «Nicht mögen? Ich hasse es. Das hassen wir doch alle.» – «Ich nicht, ich finde das toll. Soll ich es für dich übernehmen?»

Und so kommt es, dass Ali Mittwoch, Donnerstag und Freitag die letzte Kasse machen kann. Am Mittwoch kommt eine Frau um vierzig und kauft sich ein Brot. Donnerstag ein Mann mit einem Bier. Am Freitag scheint niemand noch schnell was holen kommen zu wollen. Enttäuscht packt Ali zusammen und begibt sich zum Eingang um abzuschliessen. Sie beginnt den Rollo vor dem Laden herunterzulassen als plötzlich ein Mann mit nacktem Oberkörper vor ihr steht. In seiner rechten Hand hält er ein weisses Shirt, das eindeutig einen roten Weinfleck besitzt. «Bitte, ich brauche unbedingt ein neues T-Shirt… Ich geh‘ gleich noch aus.» – «Oh, natürlich, das ist kein Problem. Ich warte dann an der Kasse.» Ali lächelt zufrieden in sich hinein und begibt sich zur Kasse.

«Habt ihr bemerkt, was mit Ali los ist?» Es ist Petra die es am Samstag, Alis freiem Tag, als erste anspricht. Die anderen stimmen ihr zu. Ali schien plötzlich zufriedener und irgendwie glücklich. «Die war doch sonst immer so ein Trauerklos.» – «Ja, unser fetter, irischer Trauerklos.» Sie alle mögen Ali nicht. Sie war anders, seltsam und schien was böses an sich zu haben. Auf der anderen Seite jedoch, konnte man sie absolut grandios ausnutzen. So nahmen sie sie mit an Parties und liessen sich von ihr zurückfahren oder benutzten sie um im Laden die Arbeiten zu machen, die sie selber nicht mochten.

Am Mittag erhalten alle drei eine SMS von Ali. «Abendessen bei Ali, Heute, 18 Uhr.» Sie sagen natürlich zu, nicht, weil Ali wirklich gut kochen konnte, sie aber mitten in der Stadt und somit am perfekten Ausgangspunkt für Parties wohnt. Überraschenderweise jedoch, sind alle hin und weg von Alis essen. Bäggli mit Chnöpfli nennt sie ihr Gericht und die Mädels lieben es. Es wird noch oft das Gesprächsthema sein an diesem Abend.

Der nächste Montag morgen kommt und Alexia betritt das Geschäft mit der gratis Tageszeitung in der Hand. «Habt ihr das gehört?», ruft sie laut in den Raum. Sie drehen sich nach ihr um, auch Ali, obwohl sie schon weiss, was dort steht. Alexia legt die Zeitung auf den Tisch und blättert zum Artikel. Bündner seit einigen Tagen vermisst. Neben dem Text ist ein Bild und auch Seraina erkennt sofort, um wen es sich handelt. «Das ist doch der, den wir zu dir geschickt haben, Ali.» Ali nickt mit ihrer schüchternen Art und dreht sich auffällig von ihnen weg. «Der hat sich wohl umgebracht», beginnt Alexia lachend, «nachdem er dich gesehen hat.»

Der Montag ist wieder einer der Tage, an welchen Ali am Abend die letzte Kasse machen darf. Seraina sieht wie um 18:35 die letzte Kundin den Laden betritt. Sie auf den Bus und bemerkt, dass Ali den Laden schliesst, ohne dass diese Frau von vorhin den Laden wieder verlassen hat. Im Gedanken, Ali hätte sie nicht gesehen, rennt Seraina in den Laden zurück und will Ali darauf hinweisen. Sie rennt zur Kasse und sieht, wie sich in der Wand eine Tür öffnet. Seraina ruft nach Ali, als sie sieht, wie sie durch die offene Tür gehen will.

«Ich muss dir was zeigen!» Ali hat Seraina, so zur Kasse gelockt und sie auf der Falltür positioniert. «Bleib ganz ruhig stehen, das ist so cool und echt lustig.»

Seraina steht vor der Kasse und beobachtet Ali. Sie fragt sich, was sie ihr wohl zeigen will. Kaum hat sie den Gedanken zu ende gedacht, spürt sie, wie der Boden unter ihr sich bewegt. Sie verliert das Gleichgewicht und beginnt zu rutschen. Wird immer schneller und bemerkt kaum, dass sie sich in einem sich winden Tunnel befindet. Sie rast weiter durch die alten Rohre, ihre Kleider und darunter ihre Haut zerreissen an rostigen Nägeln und Schrauben.

Auf einmal verlässt sie rutschend die Rohre. Erst in diesem Moment merkt sie, dass sie bisher noch keinen Ton von sich gegeben hat. Obwohl sich die letzten Augenblicke wie stunden angefühlt haben, beginnt sie erst jetzt wahrzunehmen, was überhaupt geschieht. Sie beginnt zu schreien und sieht so nicht die auf sie zukommende Gefahr. Das letzte Teil der Fleischrutsche ist aus den Angeln geraten und steht quer gegen die restlichen Glieder. Als sie es erreicht wird ihr linkes Beim dort heruntergezogen und durch die Kraft der Rutschbewegung entzwei gerissen. Ein neuer, unglaublicher Schmerz durchzuckt sie. Schreiend rollt sie langsam den letzten Meter über die Rutsche und fällt.

Sie landet weicher als sie gedacht hat und versucht, noch immer schockiert, sich umzusehen. Sie bemerkt, dass sie sich in einem Kellergewölbe unterhalb des Ladens befinden muss und auch, dass dies wohl mal eine Metzgerei gewesen war. Erst nach einigen Momenten erkennt sie voller entsetzen, dass sie auf der Kundin von vorhin gelandet ist. Sie scheint tot zu sein.

Ali hört schon auf dem Weg nach unten die Schreie von Seraina und freut sich auf das, was gleich kommen wird. Sie betritt die Metzgerhalle und geht zu ihren Opfern. Seraina schreit noch immer. «Warum schreist du? Das ist doch lustig.» Seraina schreit ungehindert weiter und Ali versucht, sich nicht darum zu kümmern. Sie zieht am Arm der Frau unter Seraina und versucht so, sie hervor zu holen, schafft es aber nicht.

«Halt die Fresse!» Ali kann Serainas Geschrei nicht länger ignorieren und schon gar nicht ertragen. Sie geht zu ihrem Tisch und sucht nach etwas ungebrauchtem.

Seraina schreit und weint, hofft, gehört zu werden. Ali war kurz weg, ist nun aber wieder zurück. Sie fleht sie an, ihr zu helfen, sie gehen zu lassen. Ali jedoch geht nicht auf sie ein.  Sie hält etwas in der Hand, es sieht aus wie ein Stück Fleisch und ehe sich Seraine ganz klar darüber werden kann, hat Ali es ihr schon in den Mund gesteckt. Ihr stockt kurz der Atem und sie kämpft damit sich nicht zu übergeben. Ali ihrerseits beginnt zu lachen. «Was ist denn? Warum lachst du nicht?» Seraina schreit durch das Fleisch hindurch, doch der laut scheint im Gewebe zu verstummen.

Ali reist Seraina heraus und auf den nahen Metzgertisch. Sie lacht hysterisch und holt aus dem Schrank eine riesige Fleischsäge. Sie kehrt zu Seraina zurück und setzt an ihrem rechten Arm an. «Du lachst ja noch immer nicht.» Ali hört auf zu lachen und wird ernst als sie beginnt, die Säge langsam hin und er zu bewegen. «Du hast meine Witze ja noch nie verstanden, du blöde Schlampe!» Die Wucht von Schmerzen nehmen überhand und Seraina verliert das Bewusstsein.

Ali verlässt etwas später den Laden und geht nach Hause. Sie bemerkt nicht, dass vor dem Laden noch der Hund der Kundin auf sein Frauchen wartet. Dieser Hund wird es sein, der die Polizei darauf bringt, den Laden zu verdächtigen. Sie werden die Metzgerei finden. Werden Knochen aber kein Fleisch finden. Und sie werden auch mit Leichtigkeit herausfinden, wer für all dies die Verantwortung trägt.

Ali aber kümmert dies nicht, denn sie wird am nächsten Tag das Land verlassen, wird nach Hause zur Beerdigung von Butch fliegen und seine Metzgerei übernehmen. Wenig später wird sie dann durch die Medien erfahren, dass man nach ihr sucht. Kannib‘Ali werden sie sie nennen. Das Fahndungsbild jedoch, so wird sie bemerken, sieht ihr in keiner Weise ähnlich und so kann sie sich ohne Angst daran machen, ihren Traum zu leben. So much for Kharma.

Epilog

Drei Monate später, der Laden nimmt seinen Betrieb wieder auf und Alexia sitzt an der Kasse. Eine der Stammkunden legt als letzte ihre Ware auf das Laufband. Sie kommen in‘s Gespräch und auf einmal fragt die Kundin Alexia ganz verwundert: «Warum haben sie eigentlich diese neue Marke nicht mehr?» Alexia versteht nicht ganz, was die Alte meint und fragt nach. «Wissen sie, diese neue Fleischmarke. Die hatten die beste Leber und Rippchen, sie glauben nicht, wie gross die waren.» Alexia fragt nach dem Namen der Marke. Die Frau kramt in der Tasche und zeigt Alexia das Label mit der dicken Aufschrift: Butch‘s Duine Feoil. «Wahrscheinlich irgend was ausländisches», meint Alexia nachdenklich, nimmt den Zettel an sich und wirft ihn wenig später in den Müll.

Ende

Nun, das wars 😀 Ausser danke für’s Lesen und über jegliche Kritik und mag sie noch so schlecht sein, freue ich mich bleibt wohl nichts mehr zu sagen. In diesem Sinne:

Danke für’s Lesen und ich freue mich über jegliche Kritik, mag sie auch noch so schlecht für mich ausfallen.

cheerio, Pfoff

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