7. Juli 2009 um 22:33 Uhr, 1 Kommentar

Es gibt Menschen, die sollt’s nicht geben…

Heute wurde ich mal wieder Zeuge eines Szenarios. Ein Szenario, welches gut als Anekdote für das Stereotype verhalten von jugendlichen Müttern und eigentlich allen dummen jungen, die sich kaum was bei ihren Taten denken, verwendet werden kann:

Ein kleines Menschengrüppchen tritt aus einem Gebüsch, das die Strasse und einen Parkplatz trennt, auf den Gehsteig. Es sind 4 Personen: 2 junge Erwachsene Frauen in einem Alter um 25 Jahre. Ein ungefähr 3 Jahre altes Mädchen und ein mindestens 7 Jahre alter Junge. Sie stehen kurz alle beisammen am Strassenrand und geben sich die Hände. Dann läuft die eine Frau los, die andere folgt ihr und auch das Mädchen, sich an den Händen festhaltend, folgt den beiden. Einzig der Junge reisst die Hand aus der seiner (wahrscheinlichen) Mutter und bleibt einfach stehen. Auf der Mitte der Strasse bemerkt dies die Mutter und das Grüppchen bleibt stehen, dreht sich gar um.

Die Mutter ruft dem Jungen zu, er soll endlich kommen, was ihm eigentlich einfalle, einfach da zu stehen. Der Junge rennt auf die Strasse. Ein Auto, noch relativ weit entfernt, beginnt zu hupen. Der Junge dreht auf halber Strecke (Hier muss wohl erwähnt werden, dass das Frau-Mädchen-Frau-Grüppchen noch immer mitten auf der Strasse steht) und kehrt zum Trottoir zurück. Die Mutter ruft ihm wieder zu: „Komm jetzt, das Auto ist noch so weit weg!! Beeil dich!“

Ein weiteres Mal begibt sich der Junge auf die Strasse. Das Auto, jetzt gefährlich nah, macht eine Vollbremse und hupt wie wild. Die Mutter reisst den Jungen an sich, sie rennen – ohne sich umzuschauen – über den Rest der Strasse und der Fahrer des hupenden Wagens brüllt ihr irgendwas – wahrscheinlich berechtigtes – zu. Sie hält ihm nur im Rennen den lieben Stinkefinger hin und geht auf der anderen Strassenseite um den Bus herum, in welchem ich mich befinde.

Sie reisst ihn an den Haaren und haut ihm eine (nicht all zu harte, aber doch fiese Scharte) runter. Sie sagt wütend, was ihm einfalle, einfach ihre Hand los zu lassen und sie betreten den Bus. Sie setzen sich auf ein Viererabteil, lassen dem Jungen aber keinen Platz, er muss sich alleine auf einen Zweierplatz setzen. Die Freundin (oder Schwester) besagter Mutter sagt dann noch bezeichnend: Du musst deiner Mami immer alles nachmachen!

Und ich denke mir dabei nur eines: Besser nicht!

Zum Glück kann diese Geschichte nur zum Teil als Beispiel für die heutige Jugend genommen werden. Denn es gibt ja bekanntlich auch viele verantwortungsvolle, junge Leute – nur haben die dann meistens (fast per definitionem) keine Kinder.

greez pf

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