2. Mai 2009 um 17:31 Uhr, 3 Kommentare

Sind wir eigentlich in Shkottland?

Es war 16:30 – In den meisten teilen der Schweiz sind zu der Zeit am Samstag bereits alle Läden geschlossen. In Chur aber, ist die Stadt bis 17 Uhr geöffnet.
Es war also 16:30 Uhr und ich wusste: Ich hatte noch kurz Zeit für meine Einkäufe. Ich ging also zur nächstgelegenen Filiale von einem der beiden Bipol-Warenhaus-Konzerne. Ich betrat um 16:35 Uhr den Laden und hatte klare Ziele: Coke, Fanta, Tomatensauce, Chips und Hackfleisch – Für letzteres musste ich natürlich zum Fleisch-Gestell. Aber was mich da auffand war mehr Fleisch als erwartet. Eine wilde Traube von Menschen mengte sich um den hohen kühlen Schrank.
S W I N E – F L U ! ! !
Oder sowas ähnliches, dachte ich. Aber als ich mich hindrängte, weil ich ja trotz(FLU)dem mein Rindshack haben wollte, erkannte ich den wahren Grund. Eine zerquetschte Frau Angestellte lag zitternd auf einigen Fleischpackungen. Sie tat dies, nicht weil sie Krank (jaja ihr wisst was) oder kurz vorm Tod war – nein – der Grund war ein vollkommen anderer:
Es ist Samstag. In einer halben Stunde macht der Laden zu und man muss die Fleischli, die nur bis Sonntag verzehrt werden dürfen, natürlich noch irgendwie loswerden und beklebt sie mit „25%“ – Klebern. Und genau aus DEM Grund steht eine Unmenge an Menschen mit Körben um diese Frau rum und schnappen sich alles, was gerade beklebt wurde. Ein Ehepaar mit zwei Körben ist mir aufgefallen – Die Körbe waren nur mit Fleisch gefüllt und zwar bis zum Rand hin…

… Da kam mir schon der Gedanke, warum denn eigentlich Schotten und nicht Schweizer als Geizhälse bezeichnet.

Ich nahm schlussendlich mein Rindshack ohne mich zu kümmern, wann es abläuft und ging mit verdrehten Augen zur Kasse 🙂

Schon seltsam, was ein paar Franken oder auch Euros Vergünstigung aus gewissen Menschen machen kann… nicht wahr?

Greez pf

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