12. Februar 2009 um 9:25 Uhr

Lily Allen – It’s not me, it’s you

Mit dem Song LDN, in welchem sie kokett darüber berichtet, dass auf den zweiten Blick alles etwas düsterer ist, hat sie mir vor einigen Jahren kurz vor’m Schlafengehen das Herz geraubt. Kurzerhand habe ich mir dann damals das Album Allright, Still im iTunes Music Store gekauft und mochte es doch ganz gut. Neben einiger schwacher Songs, standen grandiose Titel wee Knock ‚Em Out, Everything’s just wonderful oder Alfie. Eine Suche bei Youtube nach diesen Titeln wird euch bestimmt etwas liefern, auch wenn diese Songs nicht als Singles mit Videoclips veröffentlicht wurden.
Was mir damals schon aufgefallen war, ist die offenbare Ehrlichkeit in den Songs. Die muss zwar nicht wirklich ehrlich sein, aber dennoch fühlt man sich den Song’s nah, weil sie irgendwie war sind. Lily zählt dabei auf freche Texte und nimmt kaum ein Blatt vor den Mund. In Ihren von Flüchen gespickten Worten wird nur ein einziges Wort nicht gesagt und das war cunt – Was in etwa dem deutschen Fotze gleichkommt. Weiss da zwar nicht was die hat, ich sag ständig Fotze: Fotze, seht ihr?
Wie auch immer – seit kurzem gibt es ja ihr neues Album und aus irgendeinem Grund hatte ich mich bisher geweigert es zu kaufen. Irgendwie kannte ich auch ihre neue Single the fear nicht wirklich. Als ich aber Vorgestern den Song mal auf Youtube anschaute und mir gleichzeitig einige Bekannte von ihrem Album schwärmten, kaufte ich das Album ohne weitere umschweife.
Und ich kann euch wirklich und ganz ehrlich sagen: Das Album ist der Hammer. Obwohl es auch diesmal wieder einige, für mich, schwächere Songs drin hat. Die Texte sind wie bei ihrem letzten Album gewagt und wahr gleichzeitig. Was des Weiteren schön ist, ist die Tatsache, dass sie in ihren Texten eine extreme Themenvielfalt hat. Da gibt es Liebeskummer, Sexprobleme, Liebesfreuden, Sozialkritisches, Musikbusinesskritisches und sogar Gott hat seinen Platz. Das ganze ist in zum Teil etwas seichten Pop gepackt aber dennoch extrem Unterhaltsam.
Ich persönlich empfehle die oben genannte aktuelle Single the fear aber auch einige andere Songs wie zum Beispiel: Everyone’s at it (Der Lead-Title des Albums, was ich schon sehr gewagt finde), Back to the start und Fuck you. Letzterer mag ich im Moment besonders. Er rechnet gnadenlos mit einem offenbar Schwachsinnigen ab, der ziemlich konservativ fast nazihaft erscheint. Auch diese Songs wird man auf Youtube ohne weiters finden – nehme ich an.

Sooo ich wünsch‘ euch allen einen schönen Tag! Und hoffe, dass sich der eine oder andere dieses Album auch kaufen wird.

Greeez pf

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