12. April 2008 um 1:52 Uhr

The last Mimzy

Während ich gerade Filme für meine Goodbye-URU Video am rendern war, erinnerte ich mich auf einmal daran, dass ich doch in der bluewin-tv Zeitschrift von irgend einem Film gelesen habe, welchen ich unbedingt schauen wollte. Durch’s Heft blätternd fielen mir durchaus einige Filme auf, die ich unbedingt mal ausleihen wollte, aber den einen, den ich meinte, fand ich irgendwie nicht.
Doch auf einmal stolperte ich darüber: The last Mimzy – GENAU! Der war’s ja. Ich abonnierte ihn gleich und begann zu schauen…

Emma und ihr Bruder finden im Wasser ein „Dingsbums“. Sie nehmen es mit nach Hause und darin sind lauter wunderliche Dinge. Fliegende Steine, ein grünes Crack-Dingsbums und natürlich das Mimzy (Auch bekannt als der Jö-Effekt Quotenhase). Erfreut an all dem Krimskrams spielen die Kinder natürlich damit und finden alsbald heraus, dass man mit diesen Dingen ganz verschiedene wunderliche Dinge machen kann. Auch auf die Charaktere der Kinder hat das ganze auswirkungen. So ist emma immer mehr auf den Hasen fixiert und entwickelt übersinnliche Kräfte, während ihr Bruder zum Physikgenie wird. Die Eltern merken das natürlich und sind der ganzen sache immer weniger Geheuer. Als es schon nicht mehr schlimmer werden kann, kreutzt das FBI im Haus der Familie auf und alle werden verhaftet.

Ich mag den Film.
Auch wenn die Story zum teil ein bisschen absurd schnell voranschreitet, so ist der Film doch zumindest sehr abwechslungsreich. Es ist weder Mystery. noch sci-fi geschweige den ein Thriller – Der Film ist, was er ist, und zwar ein Familienfilm. Und ich finde, das hat er gut erreicht.

Die Story ist einerseits für Kinder einfach zu verstehen und andererseits nicht all zu seicht für die erwachsenen. Dass jedoch für nicht-kinder keine Spannung aufkommt (ausser man lässt sich darauf ein), muss bei dieser Art Film erwartet werden, denn ich gehe davon aus, dass der Film in den Augen von Kindern TOTAL Spannend ist.

Für witzigen Charme sorgen auch eine esoterik tussi mit ihrem chemielehrer boyfriend. Die Effekte sind grösstenteils auch gut gelungen und auch die Schauspieler haben – abgesehen von einigen cast-fehlgriffen und einigen anderen patzern – eine gute Arbeit getan.

Und zuletzt kriegt der Film für mich noch einen Bonus für den Jö-Effekt. Der Hase und das Mädchen sind einfach zu Süss um den Film nicht zu mögen. Und da ich noch weiss, wie ich als Kind drauf war, weiss ich ganz genau, dass ich den Film mehr als nur geliebt hätte.

Nicht der beste Film den ich je gesehen habe, aber auf jeden fall einen, den ich in’s Herz schliesse. Und so wunderbar jööööööööö – ich könnt‘ heulen 🙂

greeez

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