31. März 2008 um 22:24 Uhr

Pure Coolness

Huuiii hab ich mich doch seit langem mal wieder hinreissen lassen und war mit P2 im Kino. Wie immer zogen wir uns einen intellektuellen Streifen rein. Dieses mal trug dieser den Namen „Pure Coolness“.
Ein kirgisischer Film (so nennt man Filme aus Kirgistan, einem Land zwischen Kasachstan und China). Es geht darum, dass ein Mädchen aus der Stadt sich im job langweilt und deshalb entscheidet, auf dem Land zu leben. Mit ihrem Freund Murat. Gesagt getan verkündet sie ihren Eltern, dass sie auf’s Land zieht und dort Murat heiraten wird. Leider betrügt dieser sie jedoch und auf dem Weg zurück in die Stadt wird sie entführt und mit irgend einem Bauernsjoggel verheiratet. (Das ist/war offenbar gang und gebe in Kirgistan)
Ein wunderbarer Film. Man wird hin- und hergerissen zwischen Witz, Tragik und Drama. Alles umschwingt die junge Asema, welcher es in der Stadt offenbar nicht gefällt und welche darum auf’s Land will. Wie gesagt, wird sie aber leider mit dem falschen verheiratet. Eine Welt bricht zusammen, doch sie gibt sich dem Schicksal. Mit wenig Wort und viel Zeit zeigt der Film nur kurz, wie schlimm ein Brautklau ist und legt eigentlich mehr Wert darauf zu zeigen, dass auch bei Zwangshochzeiten was schönes rauskommen kann (wobei das dann wohl in den meisten Fällen eher „Science fiction“ [bzw. folks fiction] ist).
Und wenn man den Film langweilig, die Schauspieler schlecht, die Sprache nervig und die Musik schrecklich findet, so bleiben einem immernoch die wunderschönen Bilder dieses unbekannten Landes, welche allein dem Film schon eine hohe Note einbringen sollte.

Ein muss für alle kultiviert kulturellen Kulturinteressierten und Intellektuellen, welche keine Ahnung von Rechtschreibung und Grammatik haben. (Das war auf mich nun bezogen, da ich trotz eingebildetem Intellektualismus [jauhaha] offenbar scheusslichstes Deutsch an den Tag lege *Postdurchles* oh mein gott)

Auf bald, der Pfreviewpfoff

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